Zahnersatz: Ihre Dritten sind keine zweite Wahl

 

Fest sitzende Kronen und Brücken

Sind Zähne so stark zerstört, dass sie mittels Füllungen nicht mehr ausreichend stabil rekonstruiert werden können, wird Zahnersatz in Form von Kronen oder Teilkronen notwendig. Brücken sind dann angezeigt, wenn sich neben zu überkronenden Zähne Lücken auftun, also fehlende Zähne zu ersetzen sind. Wenn mangels Zahnsubstanz auch eine Brücke nicht mehr möglich ist – und Implantate (siehe unten) nicht in Frage kommen – fassen wir herausnehmbaren Zahnersatz ins Auge.

Entscheidend für eine lange Lebensdauer von fest sitzenden Kronen und Brücken sind sorgfältige Pflege und eine konsequente Nachsorge, die auch das Zahnfleisch betrifft.

 

Implantate

Implantate ersetzen einzelne Zähne in gesunder Nachbarschaft. Bei einer einseitig verkürzten Zahnreihe eröffnen Implantate die Option einer fest sitzenden Brücke – anstelle einer herausnehmbaren Prothese mit Bügel. Auch eine Totalprothese, die für den Patienten wegen ungünstiger Knochenverhältnisse mit Unannehmlichkeiten einhergeht, kann durch Implantate stabilisiert werden. Für festes Kauen und ein gutes, sicheres Gefühl.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die in den Knochen eingepflanzt werden. Der hierfür notwendige operative Eingriff kann für Patienten weniger Belastung mit sich bringen als die Entfernung eines „schwierigen“ Zahnes. Die Befestigung des Zahnersatzes erfolgt direkt auf dem Implantat, die übrigen Zähne müssen nicht beschliffen werden. Wir verwenden ausschließlich Implantate eines etablierten schwedischen Herstellers (nein, die Rede ist nicht von IKEA), einem Anbieter, dessen Systeme sich in wissenschaftlichen Langzeit-Untersuchungen bewährt haben und dank ausgeklügelter Konstruktion echte Stabilitätsvorteile bieten.

Ob Implantate für Sie eine Alternative sein können, klären wir im Rahmen einer ausführlichen Beratung in aller Ruhe. Da wir Ihnen das gesamte Spektrum des konventionellen Zahnersatzes anbieten, empfehlen wir keine bestimmte, sondern immer nur die beste Lösung. Das bedeutet: die beste für Sie.

Auch für die Lebensdauer von Implantaten gilt: Entscheidend für eine lange Lebensdauer sind sorgfältige Pflege und eine konsequente Nachsorge, die auch das Zahnfleisch umfasst.

 

Herausnehmbare Brücken

Herausnehmbare Brücken gibt es in zahlreichen Ausführungen. Selbst wenn nur noch wenige Zähne in einem Kiefer vorhanden sind (und fest sitzender Zahnersatz statisch nicht mehr sinnvoll oder gar unmöglich ist), kann eine anspruchsvolle Konstruktion störender Bügel oder sichtbarer Halteelemente entbehren. Das Ergebnis ist von Außen nicht als Prothese zu erkennen und bietet dem Patienten einen Komfort, der dem einer fest sitzenden Brücke nahe kommt. Eine gute Alternative zur klassischen Prothese, die angesichts eines frischen Apfels geradewegs zum Zubeißen verführt.

 

Prothesen

Eine Teil- oder Totalprothese ist angesichts einer Vielzahl fehlender Zähne das geeignete Mittel, um den erwünschten Biss zu bekommen. Abhängig von den oralen Gegebenheiten kann diese Form des herausnehmbaren Zahnersatzes auf unterschiedliche Weise verankert werden: auf Ihren eigenen, verbliebenen Zähnen oder auf Implantaten (siehe oben), mittels Geschiebe- oder Teleskop-Verankerung. 

 

Mukodynamische Kau-Unterfütterung nach J. Meist

Die „mukodynamische Kau-Unterfütterung“ nach J. Meist bezeichnet eine präzise Methode der Abformung, die beim Einsatz von Totalprothesen auf ein Maximum von Tragekomfort abzielt. Sie hat sich Insbesondere bei schwierigen anatomischen Voraussetzungen – so etwa bei fortgeschrittenem Knochenabbau – bewährt. Auf diese Weise gefertigte Totalprothesen können ohne Druckstellen eingegliedert werden und zeichnen sich durch eine hohe Haftung am Ober- wie am Unterkiefer auf.

 

Komplexe Sanierungen

Es gibt Formen der Sanierung, die sich der Zuordnung in eine bestimmte Kategorie von Versorgung verweigern. Da ich in allen Bereichen der Zahnheilkunde zu Hause bin, können betreffende Patienten in unserer Praxis in vollem Umfang versorgt werden – einschließlich chirurgischer, parodontologischer  und konservierender Vorbehandlung. Hier kommt nicht zuletzt die Erfahrung dreier Generationen von Zahnärzten zum Tragen.